Öko-Institut e.V.

Das Hauptgebäude des Öko-Instituts in Freiburg

Orte: Freiburg, Darmstadt, Berlin

Seit: 1977

Bis:

Aktiv in: Lehre; Forschung; Wissenschaftskommunikation; Netzwerke aufbauen; Prozessgestaltung; akademisches Publizieren

Website

Das übergeordnete Ziel Eurer Arbeit:

Forschung und Beratung für eine nachhaltige Zukunft

 

Beschreibt in bis zu 100 Worten, wer Ihr seid und was Ihr macht:

Das Öko-Institut ist eine der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungseinrichtungen für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Auf Basis einer wertorientierten wissenschaftlichen Forschung berät das Öko-Institut Entscheidungsträger*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu Themen wie Chemikalienmanagement und Technologiebewertung; Energie und Klimaschutz; Immissions- und Strahlenschutz; Landwirtschaft und Biodiversität; Nachhaltigkeit in Konsum, Mobilität, Ressourcenwirtschaft und Unternehmen; Nukleartechnik und Anlagensicherheit sowie Recht, Politik und Governance. Seit seiner Gründung arbeitet das Institut interdisziplinär und transdisziplinär – mit Partner*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – in kooperativen Vorhaben und Netzwerkstrukturen, wo dies von den Fragestellungen her sinnvoll ist. Zu den wichtigsten Auftraggebern gehören Ministerien auf Bundes- und Landesebene, Unternehmen sowie die Europäische Union. Darüber hinaus ist das Institut für Nicht-Regierungsorganisationen und Umweltverbände tätig. Das Öko-Institut ist ein gemeinnütziger Verein. Das Institut finanziert seine Arbeit in erster Linie über Drittmittel für Projekte.

 

3 thematische Schwerpunkte Eurer Arbeit:

Energiewende und Klimaschutz

Rohstoffwende und nachhaltiger Konsum

Sicherheit von Risikotechnologien

 

Beschreibt Eure Aktivitäten in zehn Stichworten:

Transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung; große Transformation; Energiewende und Klimaschutz; Verkehrswende; nachhaltige Rohstoffpolitik; nachhaltiger Konsum; Sicherheit in Nukleartechnik und Risikotechnologien; Umweltrecht und Governance; nachhaltige Entwicklung; Umweltschutz und Menschenrechte

Wo würdet Ihr Eure Praxis verorten zwischen den Polen…

Entstanden in der Nische 1977 ist das Öko-Institut zu einem der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungseinrichtungen für eine nachhaltige Zukunft gewachsen.

Wir beraten auf Basis einer wertorientierten wissenschaftlichen Forschung Entscheidungsträger*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Unsere Ideen, unsere wissenschaftliche Expertise und unsere Beratungskompetenz setzen wir ein, um die dafür notwendigen Veränderungen in Politik und Gesellschaft anzustoßen und lösungsorientiert zu gestalten.

Am Öko-Institut sind mehr als 170 Mitarbeiter*innen beschäftigt, darunter rund 120 Wissenschaftler*innen.

Unsere Ideen, unsere wissenschaftliche Expertise und unsere Beratungskompetenz setzen wir ein, um die dafür notwendigen Veränderungen in Politik und Gesellschaft anzustoßen und lösungsorientiert zu gestalten. Dabei entwerfen wir alternative Zukunftsbilder in einem globalen Kontext und unterstützen relevante Akteur*innen bei der Umsetzung.

Seit über 40 Jahren wollen wir mit unserer Arbeit dazu beitragen, Natur und Umwelt dauerhaft zu schützen und die Lebensgrundlagen aller Menschen einschließlich der nachfolgenden Generationen zu sichern.

Wir halten es für notwendig, wichtige gesellschaftliche Entscheidungen auf ein solides Fundament zu stellen. Deshalb engagieren wir uns für transparente und faire Prozesse, die betroffene Akteur*innen einbeziehen.

Welche zentrale Lernerfahrung habt Ihr in Eurer Arbeit zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft gemacht?

Das Öko-Institut forscht seit mehr als 30 Jahren an den Grundlagen für eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise. Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen erarbeiten Grundlagen, Strategien, Tools und praxisorientierte Lösungsansätze für ganz verschiedene Themenbereiche. Sie arbeiten dafür in multidisziplinären Arbeitsgruppen und interdisziplinären Forschungsteams. In zahlreichen Projekten ist Transdisziplinarität damit keine Leerformel, sondern gelebte wissenschaftliche Praxis am Öko-Institut.

 

Was ist Euer Geheimtipp für die Arbeit zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft?

Besonders wichtig ist aus unserer Sicht eine gemeinsame Definition des Boundary Objects (Forschungsgegenstand und -frage) zwischen Wissenschaft und Praxis.

 

Was ist die größte Herausforderung bei Aktivitäten zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft?

Unser Geheimtipp, also die gemeinsame Definition des Forschungsgegenstands und der Forschungsfrage in einem Prozess zwischen Wissenschaft und Praxis ist zugleich die größte Herausforderung. Wie lässt sich dieser Prozess gestalten? Wie können beide Akteursgruppen gut eingebunden sein? Wie arbeiten sie gut zusammen?

 

Welche institutionellen und/oder strukturellen Faktoren erschweren Euch die Aktivitäten im Bereich Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft?

Momentan sind häufig die Förderbedingungen von öffentlichen, aber auch privaten Auftraggeber*innen für wissenschaftliche Forschung noch zu wenig auf TD ausgelegt.

Stand: Mai 2020

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