Wissenschaft. Verständlich.

Nationales Institut für Wissenschaftskommunikation gGmbH (NaWik)

© NaWik

Ort: Deutschland und benachbartes Ausland

Seit: 2012

Bis:

Aktiv in: Wissenschaftskommunikation; Lehre; Forschung; Netzwerke aufbauen; Jury- und Gremienarbeit

Website

Das übergeordnete Ziel Eurer Arbeit:

Die Vision des NaWik ist eine feste Verankerung von Wissenschaft in der Gesellschaft. Deshalb unterstützen wir Forscher*innen dabei, ihre Ziele, Methoden, Ergebnisse verständlich gegenüber verschiedenen Teilen der Gesellschaft zu kommunizieren und Dialoge darüber zu führen.

 

Beschreibt in bis zu 100 Worten, wer Ihr seid und was Ihr macht:

Wir unterstützen Wissenschaftler*innen dabei, sich in ihren kommunikativen Fähigkeiten mit Nicht-Expert*innen zu verbessern. Dafür bieten wir eine ganze Palette an praxisnahen Präsenzseminaren, virtuellen Seminaren, Workshops und E-Learningkursen an. Vom verständlichen Schreiben, über Interviewtrainings bis hin zum Thema Netzwerken in Sozialen Medien. Darüber hinaus setzen wir uns für einen besseren Wissenstransfer durch eigene strukturelle und inhaltliche Beiträge ein – beispielsweise in Form von Vorträgen, Tagungsbeiträgen oder der Teilnahme in relevanten Gremien. Und wir erforschen selbst einzelne Wirkungsweisen von Wissenschaftskommunikation. Zudem betreiben wir mit Partner*innen die Plattform wissenschaftskommunikation.de, um einen Transfer neuer Erkenntnisse aus der #wisskomm in die Praxis zu gewährleisten. Außerdem bieten wir jährlich den mit Teilen der Öffentlichkeit kommunizierenden Forschenden eine Plattform für den Austausch in Form einer Konferenz.

 

3 thematische Schwerpunkte Eurer Arbeit:

Fortbildungen in Wissenschaftskommunikation mit Nicht-Expert*innen und Medien

Erforschung der Wissenschaftskommunikation

Diskussion aktueller Themen der Wissenschaftskommunikation auch über die Plattform wissenschaftskommunikation.de

 

Beschreibt Eure Aktivitäten in zehn Stichworten:

Seminare; Workshops; Vorträge; Science of Science Communication; Gremien; Redaktion; Konferenzen; Netzwerken; Transfer-Formatentwicklung; fachübergreifend

Wo würdet Ihr Eure Praxis verorten zwischen den Polen…

Wir wollen mehr direkte Interaktion zwischen Wissenschaft und weiteren Teilen der Gesellschaft erreichen – auch für eine Rückkopplung in die Forschung.

Wir bauen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen auf, bringen aber auch sehr viel Praxiserfahrung mit ein und brennen für unser Thema.

Einige von uns engagieren sich für unser Thema auch in ihrer Freizeit – etwa bei den Scientists for Future oder durch Jurytätigkeiten.

Wir haben eine sehr klare Vorstellung davon, wie Wissenschaftskommunikation besser aufgestellt werden könnte – indem die Forschenden selbst stärker zu Wort kommen als authentische Stimmen.

Uns gibt es seit 8 Jahren und wir sind in der #Wisskomm-Community eine fest verankerte Größe.

Unbedingt beides! Von Studierenden bis zur Institutsleitung, alle sollten an einem Strang ziehen.

Mit welcher Eurer Aktivitäten aus der letzten Zeit seid Ihr besonders zufrieden und warum?

Unser letztes Symposium für kommunizierende Forscher*innen im Jahr 2019 hat zu vielen weiteren Netzwerken und tollem Austausch über Wissenschaftskommunikation beigetragen.

 

Welche Aktivitäten habt Ihr als nächstes geplant?

Die WissKon – NaWik-Konferenz für kommunizierende Forscher*innen sollte ab März 2020 als jährliche Konferenz für diese Community an den Start gehen. Für 2020 ist sie nun auf September verschoben.

 

Zu welchem Thema würdet Ihr gerne arbeiten oder aktiv werden, wenn Ihr keinen praktischen Einschränkungen (z.B. Finanzierung, Zeit) unterläget?

Deutlich mehr virtuelle und E-Learning-Angebote, um besser skalieren zu können und noch mehr Forschende zu erreichen.

Welche zentrale Lernerfahrung habt Ihr in Eurer Arbeit zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft gemacht?

Viele Missverständnisse entstehen durch unterschiedliche Nutzung von Begriffen. Deshalb ist es stets wichtig, diese eindeutig zu klären.

 

Was ist Euer Geheimtipp für die Arbeit zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft?

Stets ein offenes Ohr haben. Nur so bekommt man mit, was auch für die eigene Forschung relevant ist. Und nur so funktioniert echte Interaktion.

 

Was ist die größte Herausforderung bei Aktivitäten zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft?

Gesellschaftliche Gruppen mit einzubeziehen, die sich kaum/nicht für Wissenschaft interessieren oder diese gar ablehnen. Dabei wären gerade diese so besonders wichtig.

Stand: August 2020

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