Science Shop Vechta/Cloppenburg

Universität Vechta und Landkreis Cloppenburg

Science Shop Vechta/Cloppenburg

Ort: Cloppenburg

Seit: 2012

Bis:

Aktiv in: Lehre; Forschung; Wissenschaftskommunikation; Netzwerke aufbauen; Lobbying

Website

Das übergeordnete Ziel Eurer Arbeit:

Ein regionales Dialogangebot für Wissenschaft und Gesellschaft

 

Beschreibt in bis zu 100 Worten, wer Ihr seid und was Ihr macht:

Der Science Shop Vechta/Cloppenburg ist ein regionales Dialogangebot, das den Austausch und die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft initiiert und fördert. Dies geschieht in erster Linie durch partnerschaftlich organisierte Veranstaltungen und partizipativ angelegte Projekte. Wir orientieren uns dabei am Konzept niederländischer Wissenschaftsläden und arbeiten außerdem in verschiedenen Netzwerken deutschsprachiger (wissnet) und internationaler Wissenschaftsläden (Living Knowledge) und anderen Einrichtungen partizipativer Wissenschaft mit. Wir folgen dabei dem Konzept des multidirektionalen Transfers und verantwortungsvoller Forschung und Innovation der Universität Vechta, agieren dabei aber disziplinär auch über den Tellerrand der eigenen Einrichtung hinaus.

 

3 thematische Schwerpunkte Eurer Arbeit:

Nachhaltige Regionalentwicklung

Heimat, Kultur, Ortsgeschichte

Partizipative Wissenschaft, Citizen Science, Vernetzung und Kooperation zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

 

Beschreibt Eure Aktivitäten in zehn Stichworten:

Partizipative Wissenschaft; Citizen Science/Bürger*innenwissenschaft; innovative Formate der Wissenschaftskommunikation; Dialog/Netzwerke/Kooperation; Responsible Research and Innovation (RRI); Wissenschaft und Gesellschaft; nachhaltige Regionalentwicklung; regionaler Strukturwandel ländlicher Regionen; Heimat/Kultur/Ortsgeschichte; Veranstaltungsmanagement

Wo würdet Ihr Eure Praxis verorten zwischen den Polen…

Partizipative Ansätze besetzen (noch) eher eine Nische im gesamten Wissenschaftssystem.

Es geht zwar um eine aktive Zusammenarbeit, dies aber auf der Grundlage wissenschaftlicher Themen und Fragestellungen.

Unsere Arbeit findet hauptsächlich im Rahmen drittmittelfinanzierter Projekte statt, auch die Mitarbeit von Studierenden und wissenschaftlichem Personal gehört überwiegend zu deren Arbeit.

Wissenschaft soll greifbar, erlebbar, mit-gestaltbar, von gesellschaftlichem Nutzen und demokratisch sein – dies wäre dann unsere realpolitische Utopie…

Unsere Einrichtung ist seit fast acht Jahren dabei, sich zu etablieren, regional ist das sicher schon zum Teil gelungen.

Bottom-up ist die grundlegende Herangehensweise in der Wissenschaftsladen-Arbeit.

Mit welcher Eurer Aktivitäten aus der letzten Zeit seid Ihr besonders zufrieden und warum?

TeRRIFICA – die partizipative Entwicklung von Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzepten in verschiedenen Modellregionen Europas, darunter unsere Standortregion Vechta und Cloppenburg. Es ist ein gelungenes Beispiel der Verbindung regionaler und internationaler Aktivitäten, bezieht die Zivilgesellschaft ein und soll positive Effekte in der Region bewirken.

 

Welche Aktivitäten habt Ihr als nächstes geplant?

Entwicklung neuer wissenschaftskommunikativer Formate im Verbund mit Partnereinrichtungen (und anderen Projekten).

 

Zu welchem Thema würdet Ihr gerne arbeiten oder aktiv werden, wenn Ihr keinen praktischen Einschränkungen (z.B. Finanzierung, Zeit) unterläget?

Wir möchten unseren partizipativen Ansatz weiterverfolgen, unsere Themen also gemeinsam mit der Gesellschaft entwickeln.

Welche zentrale Lernerfahrung habt Ihr in Eurer Arbeit zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft gemacht?

Das zentrale Element des Gelingens solcher Projekte ist die Kommunikation über alle Zeitstufen und Ebenen hinweg.

 

Was ist Euer Geheimtipp für die Arbeit zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft?

Das ist kein Geheimnis – siehe vorherige Frage…

 

Was ist die größte Herausforderung bei Aktivitäten zu Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft?

Neben der Ressourcenfrage – wie gesagt, die Kommunikation…

 

Welche institutionellen und/oder strukturellen Faktoren erschweren Euch die Aktivitäten im Bereich Transdisziplinarität/Transformativer Wissenschaft?

Disziplinäre Ausrichtung und fehlende Anreize im Wissenschaftssystem, oft geringe Flexibilität in Förderprogrammen, fehlende Ressourcen in der Zivilgesellschaft.

Stand: April 2020

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