SEE-URBAN-WATER

TU Darmstadt

Orte: Darmstadt; León (Nicaragua); Metropolregion San José (Costa Rica)

Seit: 2018

Bis: 2023

Aktiv in: Lehre; Forschung; Wissenschaftskommunikation; Netzwerke aufbauen; Prozessgestaltung; akademisches Publizieren

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Das übergeordnete Ziel Eurer Arbeit:

Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze zur Bewältigung von Herausforderungen im Wasserbereich durch die Gestaltung und Umsetzung von naturbasierten Lösungen (Nature-Based-Solutions) in Flusseinzugsgebieten und städtischen Gebieten.

 

Beschreibt in bis zu 100 Worten, wer Ihr seid und was Ihr macht:

SEE-URBAN-WATER ist eine inter-und transdisziplinär arbeitende Nachwuchsgruppe in der sozial-ökologischen Forschung, die innovative Ansätze zur Bewältigung von Herausforderungen im Wasserbereich durch die Gestaltung und Umsetzung von Nature-Based-Solutions (NBS) in Flusseinzugsgebieten und städtischen Gebieten erforscht. Die Nachwuchsforschungsgruppe fördert die Wissensgenerierung und -integration durch einen transdisziplinären Prozess zur Bewertung, Entwicklung und Umsetzung von NBS unter Verwendung neuartiger Methoden, Werkzeuge und Technologien. SEE-URBAN-WATER ist an der Technischen Universität Darmstadt angesiedelt und arbeitet eng mit lokalen Partnern in der Stadt León, Nicaragua, sowie mit den Gemeinden Heredia, Flores, Belén, Barva und San Rafael in der Provinz Heredia, Costa Rica, zusammen.

 

3 thematische Schwerpunkte Eurer Arbeit:

Natur-basierte Lösungen zur Stadtentwässerung und Abwasserbehandlung

Entwicklung von Prototypen im Projektgebiet

Modellierung, Kartierung und Bewertung von Ökosystemleistungen

 

Beschreibt Eure Aktivitäten in zehn Stichworten:

Natur-basierte Lösungen; grüne Infrastruktur; urbane Hydrologie; Costa Rica; Nicaragua; Stadtplanung; urbane Ökologie; Flusseinzugsgebietsmanagement; Modellierung; Prototypen

Wo würdet Ihr Eure Praxis verorten zwischen den Polen…

Eine nachhaltige, sozial-ökologische Regen- und Abwasserbehandlung ist von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung, um das Wohlbefinden im urbanen Raum mit dem Schutz der Umwelt zu verbinden. Es ist also vielmehr ein Gegenentwurf als eine Nische.

Wir sind eine Nachwuchsgruppe, die zwar transdisziplinär, aber vor allem wissenschaftlich arbeitet und Forschungsergebnisse produziert. Diese sind jedoch sehr problemorientiert, praxisrelevant und gemeinsam mit Praxispartner*innen entwickelt.

In erster Linie handelt es sich um hauptamtliche Tätigkeiten, die der Weiterqualifizierung dienen.

Ganz klar Realpolitik, die jedoch noch in vielen Teilen der Welt eine Utopie ist.

Viele Ideen sind zumindest in der Wissenschaft etabliert, jedoch noch nicht in der Gesellschaft flächendeckend umgesetzt. Als Gruppe sind wir teilweise ein ganzes Stück schon etabliert (Leitung) und zum Teil noch Newcomer (Doktorand*innen).

Bottom-up mit dem Ziel, dass von „top-down“ lokal entwickelte Ideen und Konzepte aufgegriffen und unterstützt werden.

Mit welcher Eurer Aktivitäten aus der letzten Zeit seid Ihr besonders zufrieden und warum?

Mit der Zusammenarbeit mit verschiedenen Praxispartner*innen in unseren Projektgebieten sowie bei einem Workshop mit ihnen in Deutschland zur Entwicklung unserer Prototypen.

 

Welche Aktivitäten habt Ihr als nächstes geplant?

Einweihung unserer Prototypen zu Natur-basierten Lösungen in Costa Rica. Soziale Experimente zur alternativen Nutzung des öffentlichen Raums in Wohngebieten.

 

Zu welchem Thema würdet Ihr gerne arbeiten oder aktiv werden, wenn Ihr keinen praktischen Einschränkungen (z.B. Finanzierung, Zeit) unterläget?

Entwicklung und Erprobung von Konzepten und Maßnahmen zur Stärkung von grünen Infrastrukturen in der Stadt und überregional.

Stand: Mai 2020

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